Action Over Planning

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From Graphic Design to DJing, from Blank Walls to TouchDesigner

Action Over Planning | My Journey from Static Design to Live Visuals with TouchDesigner

A blank wall behind my DJ setup made me rethink visual creativity. Here’s how I moved from AI visuals to TouchDesigner, and why creation begins with doing.

Action Over Planning

From Graphic Design to DJing, from Blank Walls to TouchDesigner

🎨 Where I Began: Design and Painting

My creative background started in graphic design, along with several years of experience in oil painting. I’ve always been sensitive to color, composition, and rhythm. But over time, I started feeling unsatisfied with static images. A question kept growing inside me:

“Is there a creative language that combines sound, motion, and visual rhythm?”

That question eventually led me to music. DJing became my new passion—and a new outlet to explore visual expression from a different angle.

🎧 The Wall Behind Me: Something Felt Missing

When I began filming my DJ sets, I kept running into a frustrating visual issue:

the wall behind me.

It was just a blank surface—making the entire frame feel dry, flat, and lifeless.

I tried hanging some artwork or placing decor around me, but it always looked messy or distracting. Nothing felt centered or intentional.

That’s when a new question sparked in my mind:

What if the background could move?

What if it could interact with the music, rather than just sit there like static furniture?

This moment of visual emptiness became a powerful trigger—and it led me into the world of AI-generated visuals.

🤖 AI: Visually Impressive, But Not Breathing

I started creating visuals using AI tools—generating beautiful, surreal animations as backdrops for my music videos. At first, I was impressed. The backgrounds felt more alive than before.

But something still wasn’t right.

AI is generative, but not interactive. It gives you content, but not connection.

It doesn’t respond to music. It doesn’t change with the mood.

It doesn’t breathe with your performance.

What I truly wanted was something that moves with the sound, that breathes with the beat, that creates a shared energy between audio and visual.

That’s when I discovered TouchDesigner.

đź’ˇ TouchDesigner: A Creative Turning Point

TouchDesigner wasn’t just a tool. It became a new creative gateway.

It allowed me to build my own visual language—one that combines my design instincts, musical sensibility, and rhythm-driven thinking.

Unlike AI, TouchDesigner invites you to experiment. It welcomes real-time feedback. It embraces imperfection. You can try something, fail, adjust, and try again—all while watching your idea evolve on screen.

I no longer needed to wait for the “perfect plan” before starting a project.

Instead, I discovered something much more powerful:

✨ Inspiration Comes While You’re Creating

Many of my best creative ideas didn’t come from planning.

They appeared while I was working, experimenting, playing with nodes, testing visuals, adjusting parameters.

Creation, I’ve learned, is not a fixed path. It’s a moving conversation between you and your tools.

It’s a dance between intention and discovery.

And for that, TouchDesigner is the perfect partner.

🚀 What AI Really Means for Creators

A lot of people worry that AI will replace creativity. But I see it differently:

AI isn’t here to make us dependent—it’s here to expand our imagination.

In the near future, I believe anything we can imagine can be realized through collaboration between human and AI.

It’s not about giving away creative control. It’s about creating with more power and flexibility than ever before.

We’re living through a new kind of industrial revolution—one where creators no longer work in isolation, but in dialogue with intelligent tools.

The process becomes more like a conversation than a command.

đź§­ Final Thoughts: A Compressed Century Needs a New Rhythm

We live in what I call a “compressed 21st century”—time is faster, information is denser, change is constant.

In this era, creators aren’t slow craftsmen—they are fast learners, intuitive builders, and cross-disciplinary thinkers.

TouchDesigner feels like it belongs in this time. It’s fluid. It’s adaptive. It’s still evolving.

That’s why I chose it.

Because now more than ever—action beats planning.

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Planung ist gut, Handeln ist besser

Von Grafikdesign zu DJing – wie eine leere Wand mich zu TouchDesigner führte

  • Planung ist gut, Handeln ist besser | Mein Weg vom statischen Design zur Echtzeitkunst mit TouchDesigner

  • Eine leere Wand hinter meinem DJ-Setup brachte mich zum Umdenken. Hier erzähle ich, wie ich von KI-generierten Videos zu TouchDesigner fand – und warum Inspiration beim Tun entsteht.

Planung ist gut, Handeln ist besser

Von Grafikdesign zu DJing – wie eine leere Wand mich zu TouchDesigner führte

🎨 Der Anfang: Mein Hintergrund als Designerin

Ich komme ursprünglich aus dem Grafikdesign und habe außerdem eine solide Grundlage in der Ölmalerei. Ich hatte schon immer ein feines Gespür für Komposition, Farbe und Rhythmus – aber mit der Zeit reichte mir das Statische nicht mehr.

Es stellte sich mir die Frage:

Gibt es eine Ausdrucksform, die Klang, Bewegung und visuelle Dynamik miteinander verbindet?

Diese Frage führte mich zur Musik. DJing wurde meine neue Leidenschaft – und zugleich ein neuer Weg, mein visuelles Denken weiterzuentwickeln.

🎧 Die Wand hinter mir: Etwas fehlte

Als ich anfing, meine eigenen DJ-Sets zu filmen, bemerkte ich sofort ein Problem:

die Wand hinter mir.

Sie war einfach leer – und ließ das gesamte Bild flach, leblos und uninspiriert wirken.

Ich versuchte, sie mit Bildern oder Deko zu fĂĽllen, aber das Ergebnis wirkte immer unruhig, ĂĽberladen oder ohne klaren Fokus.

Dann kam mir plötzlich eine neue Idee:

Was wäre, wenn sich der Hintergrund bewegen könnte?

Was wäre, wenn er mit der Musik interagieren könnte – anstatt nur stumm dazustehen?

Dieser Moment der Leere wurde zum kreativen Auslöser – und führte mich in die Welt der KI-generierten Visuals.

🤖 KI: Beeindruckend, aber nicht lebendig

Ich begann, mit KI-Tools zu experimentieren und animierte Hintergründe zu erstellen. Die Ergebnisse waren visuell beeindruckend, surreal und fantasievoll – es fühlte sich schon mehr nach „Leben“ an.

Aber irgendetwas fehlte weiterhin.

Künstliche Intelligenz generiert Inhalte – aber sie interagiert nicht.

Sie reagiert nicht auf Musik, passt sich nicht dem GefĂĽhl eines Moments an und atmet nicht mit dem Sound.

Was ich wirklich suchte, war ein System, das mit dem Beat mitschwingt, mit der Musik lebt, die Performance visuell ergänzt und erweitert.

Und genau zu diesem Zeitpunkt entdeckte ich TouchDesigner.

đź’ˇ TouchDesigner: Mein kreativer Wendepunkt

TouchDesigner war mehr als ein Werkzeug – es wurde zu einem neuen kreativen Raum.

Ein Raum, in dem ich meine gestalterischen Fähigkeiten, mein Musikverständnis und mein Gefühl für Rhythmus in einer lebendigen Sprache verbinden konnte.

Im Gegensatz zu KI lädt TouchDesigner zur aktiven Gestaltung ein. Es erlaubt Fehler, fördert Experimente, reagiert in Echtzeit – und schenkt dir die Kontrolle über den gesamten Schaffensprozess.

Ich musste nicht mehr auf den „perfekten Plan“ warten.

Ich entdeckte etwas viel Wertvolleres:

✨ Inspiration entsteht beim Tun

Meine besten Ideen kamen nicht beim Nachdenken, sondern während ich gearbeitet habe – beim Basteln mit Nodes, beim Spielen mit Parametern, beim Testen und Verwerfen.

Kreativität ist kein gerader Weg. Sie ist ein Gespräch – zwischen dir und dem Tool.

Ein Tanz zwischen Intuition und Entdeckung.

Und genau dafĂĽr ist TouchDesigner der perfekte Partner.

🚀 Was KI für Kreative wirklich bedeutet

Viele Menschen haben Angst, dass KI kreative Prozesse ersetzt. Aber ich sehe es anders:

KI ist nicht dazu da, uns abhängig zu machen – sondern unsere Vorstellungskraft zu erweitern.

Ich bin überzeugt: In naher Zukunft wird alles, was wir uns vorstellen können, durch die Zusammenarbeit von Mensch und KI umsetzbar sein.

Nicht, weil wir die Kontrolle abgeben – sondern weil wir neue kreative Räume dazugewinnen.

Wir erleben eine neue Art industrieller Revolution.

Werkzeuge lernen, mit uns zu denken. Der kreative Prozess wird zu einem Dialog.

đź§­ Fazit: Ein komprimiertes Jahrhundert braucht ein neues Tempo

Wir leben im „komprimierten 21. Jahrhundert“ – mit schnellerem Wandel, dichterem Wissen und weniger Zeit.

Heute sind kreative Menschen keine langsamen Handwerker mehr, sondern schnelle Lernende, visuelle Dirigent:innen und vernetzte Denker:innen.

TouchDesigner passt genau in diese Zeit. Es ist flexibel, lebendig und entwickelt sich stetig weiter.

Deshalb habe ich mich dafĂĽr entschieden.

Weil in dieser Zeit mehr denn je gilt:

Planung ist gut – Handeln ist besser.

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